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HSSInformationenGeschichte der HSS

Geschichte der HSS


Die Anfänge der HSS-Klinik reichen bis ins Jahr 1948 zurück. In diesem Jahr richtete der Vorstand der HNO-Klinik (Prof. Ludwig Hörbst) eine stimm- und sprachheilkundliche Abteilung ein.

In den 1950-er und 1960-er Jahren wurden die audiologische und die pädaudiologische Abteilung aufgebaut, beides auf Initiative des damaligen HNO-Dozenten Dr. Walter Schlorhaufer.

Im Jahr 1968 wurde an der HNO-Klinik eine a.o. Professur für Phoniatrie und Audiologie eingerichtet und mit Dr. Schlorhaufer besetzt.

Im Jahr 1974 wurde die Professur für Phoniatrie und Audiologie zur Universitätsklinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen erhoben. Zugleich wurden die Abteilungen

  • Stimm-/Sprachheilkunde (Logopädie)
  • Audiologie und
  • Pädaudiologie

aus der HNO-Klinik ausgegliedert und der neuen HSS-Klinik zugeordnet.

Nach der Emeritierung Prof. Schlorhaufers (Feb. 1994) leitete interimistisch die aus Wien stammende Oberärztin Dr. Doris Nekahm für 2 ½ Jahre die HSS-Klinik.

Im Jahr 1996 wurde Dr. Patrick Zorowka (aus Halle/Saale) zum neuen Ordinarius und Klinikdirektor der HSS-Klinik berufen.

Unter Prof. Zorowka wurde die HSS-Klinik ausgebaut und personell wie räumlich erheblich vergrößert. Neue klinische Arbeitsgebiete kamen dazu (Hörimplantate, Schluckstörungen, Transgender), ebenso neue Forschungsfelder. Die Zahl der HSS-Mitarbeiter stieg von 15 bei Zorowkas Antritt 1996 auf ca. 50 bei seiner Emeritierung im September 2021.

Seit Juli 2023 ist Dr. Simone Graf (aus München) Lehrstuhlinhaberin und Klinikdirektorin der HSS-Klinik. Prof. Graf konnte die Mitarbeiterzahl an der HSS weiter erhöhen sowie ein Netzwerk für Musikermedizin an der Innsbrucker Klinik einrichten.

Im Februar 2026 wurde die von MED-EL gestiftete und der HSS zugeordnete Professur für experimentelle Audiologie mit dem (aus Südtirol stammenden) Physiker Philipp Zelger PhD besetzt.

Literatur: Gedenkschrift zur 50-Jahrfeier des Lehrstuhls für Phoniatrie und Audiologie (Innsbruck 2018)

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